aktuelles Projekt: H31

Das Erscheinungsbild des Hauses ist sichtbar: die Holzverkleidung ist dran, der Fassadenanstrich ist erfolgt und das Gerüst abgebaut! Die Fotos hierzu stelle ich in den nächsten Tagen unter Architektur – Haus H31 ein. Nun fehlen nur noch Kleinigkeiten, und dann ist das Gebäude zum KfW-Effizienzhaus 70 saniert!

Die KfW verbessert ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“

Wer einen KfW-Kredit für die Sanierung seines Wohngebäudes zum Effizienzhaus nutzen möchte, bekommt ab jetzt einen um 5% höheren Zuschuss!

Kreditnehmer können ab sofort von der KfW zusätzlich zu einem verbilligten Zinssatz je nach Effizienzhaus-Standard bis zu 22,5 % Tilgungszuschuss erhalten, für ein KfW-Effizienzhaus 115 bekommt man nun 7,5% anstatt 2,5 % Zuschuss. Gleichzeitig besteht von nun an bei Förderzusage in den Investitionsprogrammen ein verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Hierbei erhält der Bauherr 50 % (max. 4.000. Euro) der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten (www.energie-effizienz-experten.de).

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich

BAFA-Beratung: „Premium-Stufe“ der Gebäudeenergieberatung wird ab dem 1. März noch besser gefördert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderung von Vor-Ort-Beratungen mit der Richtlinie vom 29. Oktober 2014 überarbeitet und stärker an die Bedürfnisse der Praxis angepasst.

So werden ab 1. März 2015 die Zuschüsse für Vor-Ort-Beratungen von max. 400 € auf max. 800 € erhöht. Außerdem bedeutet die neue Richtlinie mehr Flexibilität für Energieberater und Haus-/Wohnungseigentümer, denn der Kunde einer Vor-Ort-Beratung  kann wählen, welche Inhalte der Energieberatungsbericht haben soll: Ob das energetische Sanierungskonzept für eine zusammenhängende Sanierung des Wohngebäudes zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder für eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan) erstellt werden soll.

Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen zwischen der Richtlinie 2012 und 2014 hat das BAFA hier zusammengestellt: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/publikationen/aktuelle_informationen/rili2012_2014.pdf.

Details zu den neuen Förderkonditionen finden Sie auf der Homepage des BAFA: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html.

Evaluation zur BAFA-Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort

BAFA veröffentlicht Evaluation zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort. Fazit: Vor-Ort-Beratung leistet wichtigen Beitrag für klimaneutralen Gebäudebestand und setzt Qualitätsstandards im Markt. 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat am 11.07.2014 den Evaluierungsbericht zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort veröffentlicht.

Ziel der Evaluierung war es festzustellen, welche Effekte die sogenannte Vor-Ort-Beratung im Hinblick auf energetische Sanierungen hat und in welchem Umfang Energieeinsparungen und CO2-Minderungen erzielt werden.

Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA, betont: „Bis 2050 soll der Gebäudebestand weitgehend klimaneutral sein. Hierzu leistet die Vor-Ort-Beratung einen wichtigen Beitrag. Der Bericht zeigt: Trotz einer Vielzahl an unterschiedlichen Energieberatungen und einer sehr dynamischen Marktentwicklung setzt die Vor-Ort-Beratung nach wie vor wichtige Qualitätsstandards im Segment hochwertiger Energieberatungen. Gleichzeitig löst ein Euro Programmkosten zusätzliche Sanierungsmaßnahmen von 20 Euro aus. Dies führt unmittelbar zu Energieeinsparungen und·CO2​-Minderungen und belebt gleichzeitig die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.“

Der Evaluationsbericht informiert darüber hinaus über die Zufriedenheit der Beratenen und der Berater.

Rund 90 Prozent der Beratenen waren demnach mit der Beratung und dem Berater zufrieden und würde die Beratung weiterempfehlen.

Sehr gut beurteilt wurde die Unabhängigkeit der Energieberater von Verkaufsinteressen, das Eingehen der Energieberater auf Fragen und Bedürfnisse sowie die fachliche Kompetenz der Energieberater.

84 % der Beratenen gaben an, infolge der Beratung zu wissen, welche Maßnahmen langfristig sinnvoll sind.

Über 90 % der befragten Beratenen haben im Anschluss an die Beratung bereits energetische Sanierungsmaßnahmen umgesetzt bzw. fest geplant. Insbesondere in den Bereichen der Wärmedämmung sowie Solarthermie wurde ein großer Teil der durchgeführten Maßnahmen erst durch die Vor-Ort-Beratung angestoßen und auch vorgezogen. Des Weiteren hat bei knapp der Hälfte der Beratenen die Beratung dazu geführt, Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Die Zufriedenheit der Beratenen korrespondiert mit der Einschätzung der befragten Energieberater: Rund 90 Prozent der Energieberater sind der Meinung, dass die Beratung einen sehr guten Überblick über bestehende Sanierungsmöglichkeiten bietet. Drei von vier befragten Beratern halten darüber hinaus die Darstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für eine Gesamtsanierung in einem Zug als auch in Schritten für sinnvoll.

Der Bericht verdeutlicht allerdings auch, dass die Antragszahlen seit 2009 stark gesunken sind, was insbesondere auf die Markt- und Nachfragentwicklung zurückzuführen ist. Viele Gebäudebesitzer sind nicht bereit in eine höherwertige Energieberatung zu investieren. Es werden zunehmend preisgünstigere, weniger in die Tiefe gehende Energieberatungsangebote genutzt. Entsprechend sind die aufwändigen Vor-Ort-Beratungen für die meisten Energieberater bei den bestehenden Rahmenbedingungen nicht kostendeckend, wodurch die Gefahr besteht, dass diese sinnvolle Beratungsform zukünftig nur noch in geringerem Umfang angeboten wird. Dieser Entwicklung soll mit der nächsten Richtlinienänderung, spätestens zum Jahresende, nach Möglichkeit entgegengewirkt werden.

Der Evaluierungsbericht bezieht sich auf die Förderrichtlinien 2009 und 2012 und ist auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de -> Energie -> Vor-Ort-Beratung -> Downloads verfügbar.

Die Evaluierung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. Das BAFA setzt das Förderprogramm seit dem Jahr 1998 erfolgreich für das BMWi um. Erteilt werden Zuschüsse für Beratungen, wenn die Sanierung zu einem Gebäudezustand führt, der als dauerhaft energetisch saniert betrachtet werden kann. Als energetisches Mindestniveau ist in der Regel ein förderfähiges KfW-Effizienzhaus anzustreben. Alle Energieberater, die für die Durchführung der Beratung zugelassen sind, verfügen über eine qualifizierte Aus-/Weiterbildung und sind unabhängig.

Neuregelungen für Energieausweise ab morgen!

Ab Morgen gelten neue Regelungen für Energieausweise, die für alle Käufe und Vermietungen relevant sind:

Die Lesbarkeit des Energieausweises für Gebäude wird verbessert. Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen von A+ bis H zugeordnet.

Verkäufer und Vermieter müssen die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis schon in der Immobilienanzeige nennen, der Energieausweis künftig zudem bei der Besichtigung vorgelegt und später an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden – zumindest in Kopie.

die neue EnEV 2014 tritt in Kraft

ab dem 1. Mai  gelten neue Vorgaben für die Energieeffizienz von Gebäuden.

Für den Bestand bleiben die Forderungen im Wesentlichen die gleichen.

Neubauten werden energieeffizienter: Ab 1. Januar 2016 wird der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) um 25 Prozent gesenkt.

Ab 2021 gilt dann für alle Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür gültigen Richtwerte sollen bis Ende 2018 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der dena hier.

Die „Sunday Times“ zählt CaSA Architects zu den Top 25 Architekten

CaSA Architects, für die ich bis 2008 gearbeitet habe (siehe Architektur-Projekte), sind von der Sunday Times zu den Top 25 Architekten ernannt worden, die für „kleine und nicht-so-kleine Wohnbauprojekte, von Sanierungen und Umgestaltungen bis zu Umbauten und Anbauten“ zu empfehlen sind.

Sie werden für einen exzellenten Service gelobt, vor allem für neue Kunden. Der Artikel kommuniziert die Vorteile einen Architekten zu engagieren: die richtige Wahl verhilft dazu, „ein Gebäude zu kreieren, das Ihre Kreativität widerspiegelt, wunderschön in der Umgebung ruht und die alltägliche Existenz angenehmer macht.“
The-sunday-times-pick-of-top-25-architects

 

08.09.13 um 14:45Uhr im ZDF: „die Wärmemacher“ – Doku in „Planet E“

Die 30-minütige Dokumentation zum Thema „Die Wärmemacher“ stellt sehr innovative und zum Teil einzigartige Lösungen zum Thema effiziente Wärmenutzung vor: geringinvestive Maßnahmen im Haushalt (Anschluss des Geschirrspülers an das Warmwasser, solare dachintegrierte Lösungen im Denkmalschutz), ein energieautarkes Haus und die dezentrale Stromerzeugung der Stadtwerke mit Abwärmenutzung in einem mehr als 3.000 m³ fassenden Speicher sind u.a. Themen in diesem Beitrag.

Sendezeiten: 03.09.13 um 21:25 Uhr bei Arte und 08.09.13 um 14:45 Uhr im ZDF, „Planet E“